Der Rauchgassimulator wird bei Dichtigkeitsprüfungen oder zur Rauchsimulation eingesetzt. Dabei wird mit Überdruck ein weisser Nebel in ein Bauteil und/oder in ein Gefäss ein-geleitet. Durch den Überdruck verteilt sich der Nebel und tritt an undichten Stellen aus.

Durch diese Art der Leckageortung können Leckagen einfach und verständlich diagnostiziert und veranschaulicht werden.
Leckstellen befinden sich oft an unzugänglichen Stellen, gerade bei Flachdächern stellt sich im Vorfeld die Frage, ob zur Ortung zuerst die gesamte Dachfläche geräumt, Blumentöpfe, Gartenplatten o.ä. entfernt werden müssen. Mit dem Rauchgassimulator werden solche Arbeiten, und die damit verbundenen Kosten, vielfach umgangen und die Leckortung wird ins-gesamt effizienter und günstiger.

Sind verputzte Aussen Wärmedämmungen wirklich dicht oder treten innerhalb der Dämmung Luftbewegungen auf?
Durch Temperaturunterschiede zwischen Innen und Aussen, und der damit einhergehenden Druckdifferenzen, können in der Wärmedämmung bei undichten Randabschlüssen Luftbewegungen entstehen, die zur Kondensation und schliesslich zur Vernässung der Dämmung und des gesamten Systems führen. Durch eine einfache Druckprüfung wird die (Un-) Dichtheit nachgewiesen. Leckstellen wer-den geortet.

Der Dichtigkeitsnachweis bei Abläufen kann mit dem Rauchgassimulator erbracht werden. Gerade bei Flachdächern kann es infolge Verschmutzung des Ablaufrohres durch Laub, Kies, etc. zum Aufstauen kommen. Wenn das System nicht rückstausicher ausgeführt wurde oder einzelne Teile nicht richtig funktionieren, kann es zu Wasserschäden und Vernässungen an Konstruktion und Dämmung kommen. Diese Schäden sind oft sehr aufwändig und teuer in der Reparatur.
Die Rückstausicherheit der Dachwasserabläufe ist von Auge vielfach nicht feststellbar. Hier hilft die Dichtigkeitsprobe mit Rauchgas.

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