Tritt an einem Bauteil plötzlich Schimmel auf kann dies schnell zu Unsicherheiten führen. Es gilt zu klären, ob es sich bei diesem Ereignis wirklich um Schimmel, oder eher um eingelagerte Salze, die aufgrund erhöhter Feuchte im Bauwerk (Bsp. Wasserschaden) entstehen können, handelt.
Mit Hilfe von hochsensiblen Messgeräten wird die Bauteilfeuchte oberflächlich und in der Tiefe gemessen. Unabhängig vom Versalzungsgrad kann so ermittelt werden, ob es sich um konstruktive Feuchte oder um „hausgemachte“ Oberflächenfeuchte handelt.

Unter konstruktiver Feuchte verstehen wir Feuchte, die im Bauwerk (oder in einem Teil des Bauwerks) eingelagert ist. Ursachen für eingelagerte Feuchte gibt es sehr viele:

  • Leitungsbruch / Wasserschaden
  • Elementarereignis wie Überschwemmungen
  • Grundwasser
  • Hangdruck
  • Undichtigkeit im Flachdach/Schrägdach
  • usw.

Unter hausgemachter Feuchte verstehen wir Feuchte, die «Inhouse», also im Gebäudeinnern entsteht. Dazu gehören u.a.:

  • Hygiene (Duschen / Waschen, etc.)
  • Schlafen (Ausdünstung in der Nacht)
  • Sport
  • Kochen
  • Pflanzen
  • Tiere (Aquarien)
  • usw.
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